Vermögensentwicklung - November 2025 đŸ§©

Vermögensentwicklung — November 2025 đŸ§©

November war ein ruhiger Monat — vielleicht sogar etwas zu ruhig. Normalerweise versuche ich um diese Jahreszeit, ein paar Tage in die WĂ€rme zu flĂŒchten. Dieses Jahr hat mich die Arbeit jedoch gezwungen, die Reise auf Oktober vorzuziehen. Nach zwei intensiven Wochen in Asien hatte der November einen völlig anderen Rhythmus: ruhige Tage, stille Abende und nichts besonders Aufregendes — abgesehen von einem schönen Geburtstagsessen.

Aus finanzieller Sicht kann ein solcher "langweiliger" Monat aber sehr gesund sein. Weniger Ablenkungen, weniger Versuchungen — und der Spielraum, den Plan einfach im Hintergrund laufen zu lassen.

Falls du das letzte Kapitel verpasst hast, findest du das Oktober-Update hier: Vermögensentwicklung — Oktober 2025 🎃.

Gesamte Aktiven
CHF 79'882.65
+ CHF 1'475.06 vs Oktober

Die Aktiven werden weiterhin von der Lebensversicherung und dem Crowdfunding dominiert, mit kleinen Satellitenpositionen in ETFs, Aktien und Krypto.

Gesamte Passiven
CHF 82'813.10
− CHF 2'637.52 vs Oktober

Die Schulden entwickeln sich dank regelmĂ€ssiger RĂŒckzahlungen und einem ausgabenarmen Monat weiter in die richtige Richtung.

Nettovermögen
CHF −2'930.45
+ CHF 4'112.58 vs Oktober

Ich bin noch leicht im Minus, aber der Abstand schrumpft schnell. Wenn nichts Unvorhergesehenes passiert, sollte ich im Dezember erstmals ins Positive rutschen — das wĂ€re das erste Mal ĂŒberhaupt, dass meine Aktiven grösser sind als meine Gesamtschulden.

Vermögensaufteilung

Das Portfolio hat sich seit Oktober nicht wesentlich verĂ€ndert. Ich habe dieses Jahr kein neues Geld ins Crowdfunding gesteckt und lasse die laufenden Projekte ihren natĂŒrlichen Verlauf nehmen — auch wenn manche RĂŒckzahlungen auf sich warten lassen. Das langfristige Ziel bleibt dasselbe: den ETF-Anteil schrittweise erhöhen und den Blick auf die nĂ€chsten 10 bis 20 Jahre gerichtet halten, nicht auf die nĂ€chsten 10 Tage.

Lebensversicherung ~57.8%
Crowdfunding ~20.2%
Verwaltete Fonds ~10.7%
ETFs ~5.6%
Krypto ~2.0%
Einzelaktien ~2.1%
Diverses ~1.1%
Roboadvisor ~0.5%

Positionen im Detail (OriginalwÀhrungen)

KategorieBetragHinweis
Lebensversicherung€ 46'395.89Langfristige VertrĂ€ge
CrowdfundingCHF 16'210.97Kein neues Geld dieses Jahr, warte auf RĂŒckzahlungen
Verwaltete FondsCHF 8'600.00Schweizer Fonds
ETFs€ 4'503.13Wichtigster langfristiger Wachstumstreiber
Krypto$ 1'580.65Kleine, hochriskante Satellitenposition
Einzelaktien$ 1'683.05Einige spezifische Unternehmen, an die ich glaube
Diverses€ 908.96Alles, was sonst nirgendwo hineinpasst
RoboadvisorCHF 370.45Kleiner Test mit automatisiertem Investieren

Schulden im Detail

Auf der anderen Seite der Bilanz schrumpfen die Schulden langsam weiter. Im November ist nichts Aussergewöhnliches passiert — ich habe einfach das bezahlt, was geplant war. Das hat gereicht, um die Gesamtpassiven um mehr als CHF 2'600 zu reduzieren.

SchuldBetragKommentar
Bankdarlehen (CHF)CHF 50'030.00Hauptdarlehen in der Schweiz, PrioritĂ€t fĂŒr Sondertilgungen.
KreditkartenCHF 14'414.00Sinkt schrittweise, keine grossen neuen EinkÀufe.
Auto-LeasingCHF 13'852.80Feste Monatsrate, keine Überraschungen.
Bankdarlehen (EUR)€ 4'516.30Kleineres Darlehen in Euro, wird abgelöst, sobald die CHF-Seite unter Kontrolle ist.

Zusammen ergibt das CHF 82'813.10. Das grosse Ziel bleibt unverĂ€ndert: diese Zahl Monat fĂŒr Monat nach unten drĂŒcken und gleichzeitig immer mehr Aktiven in ETFs verschieben.

Ein ruhiger Monat — aber mit echtem Fortschritt

Gerade weil November so ruhig war, hatte ich die Gelegenheit, einen Schritt zurĂŒckzutreten und das grosse Bild zu betrachten. Kein Flug zu erwischen, keine VerspĂ€tungen am Flughafen, keine unerwarteten Hotelkosten — einfach normaler Alltag. Die SchuldenrĂŒckzahlungen haben sich wie Routine angefĂŒhlt, ohne Stress, und das allein ist schon ein Zeichen von Fortschritt.

Was mich gerade begeistert, ist nicht eine bestimmte Zahl, sondern die Richtung. Ich nĂ€here mich dem Nullpunkt — und wenn ich dort angekommen bin, werde ich dieselbe Strategie beibehalten: langfristig investieren, den ETF-Anteil nach und nach erhöhen und keine neuen "schlechten" Schulden auf die bestehenden hĂ€ufen.

Die nÀchsten Monate

  • Positives Nettovermögen erreichen: wenn alles gut lĂ€uft, sollte der Dezember der erste Monat mit einem Nettovermögen ĂŒber null sein.
  • ETF-Anteil ausbauen: wann immer Spielraum da ist, bevorzuge ich den Zukauf in diversifizierte ETFs gegenĂŒber neuen Crowdfunding-Projekten.
  • Crowdfunding auslaufen lassen: ich fĂŒge kein neues Geld hinzu — ich warte, bis die Projekte ihr natĂŒrliches Ende erreichen, auch wenn RĂŒckzahlungen manchmal auf sich warten lassen.
  • Die Dinge einfach halten: kleine, konsequente Schritte schlagen grosse, unberechenbare Aktionen.

Dieser Artikel teilt meinen persönlichen Werdegang und meine echten Zahlen. Er stellt keine Finanzberatung dar. Alle BetrÀge sind wo nötig auf zwei Dezimalstellen gerundet.

Vermögens-Update — Oktober 2025 🎃

Vermögens-Update — Oktober 2025

Im Oktober war ich zwei erholsame Wochen in Asien unterwegs. Ganz reibungslos lief es nicht: Der ursprĂŒngliche Hinflug wurde annulliert und ich wurde auf einen Direktflug umgebucht; das AufgabegepĂ€ck kam erst nach drei Tagen an. ZurĂŒck zu Hause habe ich erfahren, dass meine Reiseversicherung diese Ereignisse nicht abdeckt – eine lehrreiche (und etwas schmerzhafte) Erkenntnis fĂŒr zukĂŒnftige Policen.

Zum Vergleich mit dem Vormonat: Vermögens-Update — September 2025 🌮.

Total Aktiven CHF 78’407.59
ggĂŒ. September (CHF 77’017.71)+ CHF 1’389.88

Alle Positionen in OriginalwÀhrungen (CHF, EUR, USD) und per Monatsende in CHF umgerechnet.

Total Passiven CHF 85’450.62
ggĂŒ. September (CHF 87’735.05)− CHF 2’284.43

Hauptposten: Bankkredit (CHF), Kreditkarten, Auto-Leasing, kleiner EUR-Kredit.

NettovermögenCHF −7’043.03
VerĂ€nderung ggĂŒ. September (CHF −10’717.34)+ CHF 3’674.31

Trotz Reisekosten ging es im Oktober in die richtige Richtung: Die Aktiven stiegen leicht, und ich baute Schulden weiter ab. Ich liege insgesamt noch unter null, aber die LĂŒcke verringerte sich um CHF 3’674.31.

Asset Allocation (High Level)

Lebensversicherungen ~57.9%
Crowdfunding ~20.6%
Verwaltete Fonds ~10.7%
ETFs ~5.2%
Krypto ~2.0%
Einzelaktien ~2.0%
Diverses ~1.2%
Roboadvisor ~0.4%

Bestandsaufnahme (OriginalwÀhrungen)

BucketBetragNotiz
Lebensversicherungen€ 45’602.48Langfristige VertrĂ€ge
CrowdfundingCHF 16’210.97Laufende RĂŒckzahlungen
Verwaltete FondsCHF 8’400.00Schweiz-basiert
ETFs€ 4’130.32Breite Marktabdeckung
Krypto$ 1’569.96Kleine, experimentelle Position
Einzelaktien$ 1’584.90Einzelne Titel
Diverses€ 908.96Weitere kleine Aktiven
RoboinvestCHF 350.45Micro-Position

Was im Oktober geholfen hat

  • Schuldenabbau: Zusatzzahlungen senkten die Passiven um CHF 2’284.43.
  • MarktrĂŒckenwind: ETFs und Fonds stabil, Reisekosten teilweise aufgefangen.
  • Konstanz: Kleine Einzahlungen auch unterwegs beibehalten.

Was weh tat (und was ich gelernt habe)

  • VersicherungslĂŒcken: Annullierter Flug und GepĂ€ckverspĂ€tung waren nicht gedeckt. KĂŒnftig prĂŒfe ich die Bereiche Trip Interruption und Baggage Delay genauer.
  • Wechselkurseffekt: EUR/USD-Umrechnung erzeugt kurzfristige Schwankungen.

Plan fĂŒr November

  • Debt-First fortsetzen: eine zusĂ€tzliche RĂŒckzahlung.
  • ETF-Einzahlungen halten; LiquiditĂ€tspuffer wieder aufbauen.
  • Reiseversicherung upgraden.

Dies ist mein persönlicher Weg, keine Finanzberatung. Zahlen gerundet auf zwei Dezimalstellen.

Vermögens-Update — September 2025 🌮

Monatliches Update ‱ September 2025

Vermögensentwicklung – September 2025

Auch im September analysiere ich meine Vermögensentwicklung mit zwei ĂŒbersichtlichen Kreisdiagrammen in reinem HTML und CSS. Ein ruhiger Monat mit klarer Richtung – und der letzte vor meiner zweiwöchigen Reise nach Asien im Oktober.

Ein Monat zwischen Routine und Vorbereitung

Der September verlief ruhig und geordnet. Nach einem intensiven Sommer wollte ich bewusst etwas Tempo herausnehmen und mich auf meine digitalen Projekte konzentrieren. Ich habe an kleineren SEO-Verbesserungen gearbeitet, Prozesse optimiert und mich weiter in Themen wie Automatisierung und digitales Einkommen eingearbeitet.

Auch wenn es keine grossen VerĂ€nderungen gab, war der Monat wichtig: jeder Schritt hilft, die eigene finanzielle Basis zu stabilisieren. ZusĂ€tzlich liefen die Vorbereitungen fĂŒr meine Asienreise im Oktober, die ich mir schon lange vorgenommen hatte. Flug, Unterkunft und ein Teil der Ausgaben wurden bereits bezahlt – das Budget war also etwas angespannter als sonst.

GesamtĂŒberblick

Ende September lag der Gesamtwert meiner Aktiven bei CHF 77’017.71, wĂ€hrend die sogenannten „schlechten“ Passiven CHF 87’735.05 erreichten. Das VerhĂ€ltnis ist Ă€hnlich wie im August, aber der Trend bleibt positiv: weniger kurzfristige Schulden und eine wachsende StabilitĂ€t auf der Anlageseite.

Gesamt Aktiven
CHF 77’017.71
Gesamt Passiven
CHF 87’735.05

Die Werte basieren auf den Wechselkursen per Monatsende und berĂŒcksichtigen Vermögenswerte, Investitionen und laufende Kredite.

Aktiven – StabilitĂ€t und Anpassung

Die Aktiven sind breit aufgestellt: Lebensversicherungen machen den grössten Teil aus (≈ 58 %), gefolgt von Crowdfunding-Projekten (21 %) und verwalteten Fonds (10.6 %). ETF, Krypto und Einzelaktien bilden kleinere, aber wachstumsorientierte Positionen.

Details Aktiven

  • Lebensversicherungen: € 44’809.07 (≈ 58 %)
  • Crowdfunding: CHF 16’210.97 (≈ 21 %)
  • Verwaltete Fonds: CHF 8’200.00 (≈ 10.6 %)
  • ETF: € 3’811.21 (≈ 4.9 %)
  • Krypto: $ 1’523.96 (≈ 2 %)
  • Aktien: $ 1’553.54 (≈ 2 %)
  • Sonstiges: € 908.96 (≈ 1.2 %)
  • Roboinvest: CHF 231.45 (≈ 0.3 %)
Verteilung der Aktiven – September 2025

Die grösste VerĂ€nderung betrifft den Bereich Crowdfunding. Einige Projekte verzögern sich, eines davon ist sogar Gegenstand rechtlicher Schritte. Das stĂ€rkt meine Überzeugung, kĂŒnftig den Anteil dieser Anlageform zu reduzieren und stattdessen mehr Kapital in ETF zu investieren. Sie bieten langfristige Sicherheit, geringe Kosten und eine hohe LiquiditĂ€t.

Passiven – Schuldenabbau Schritt fĂŒr Schritt

Die Passiven verteilen sich wie folgt: der Hauptbankkredit macht rund 60 % aus, das Auto-Leasing 17 %, die Kreditkarten 16.8 % und ein kleiner Euro-Kredit 6.2 %. Der Fokus bleibt klar: teure Konsumschulden konsequent senken.

Details Passiven

  • Bankkredit (CHF): 52’630.00 (≈ 60 %)
  • Auto-Leasing (CHF): 14’918.40 (≈ 17 %)
  • Kreditkarten (CHF): 14’767.09 (≈ 16.8 %)
  • Bankkredit (EUR): € 5’419.56 (≈ 6.2 %)
Verteilung der Passiven – September 2025

Der grösste Hebel liegt weiterhin bei den Kreditkarten, deren Saldo schrittweise sinken soll. Gleichzeitig halte ich am RĂŒckzahlungsplan fĂŒr den Hauptkredit fest, um langfristig eine gesunde Balance zwischen Verbindlichkeiten und Investitionen zu erreichen.

Ausblick und persönliche Ziele

Die Vermögensentwicklung September 2025 zeigt KontinuitĂ€t – kein Quantensprung, aber stetiger Fortschritt. Im Oktober werde ich zwei Wochen in Asien unterwegs sein: eine gute Gelegenheit, den Kopf frei zu bekommen, neue EindrĂŒcke zu sammeln und mit klaren Ideen zurĂŒckzukehren.

Nach der Reise möchte ich meine Finanzautomatisierungen ĂŒberprĂŒfen: Fixkosten optimieren, unnötige Abos kĂŒndigen und den ETF-Sparplan weiter ausbauen. Kleine Anpassungen summieren sich – und genau sie machen auf Dauer den Unterschied.

Motivationssatz: Finanzielle Freiheit entsteht nicht durch grosse SprĂŒnge, sondern durch bestĂ€ndige Schritte in die richtige Richtung – Tag fĂŒr Tag.

Vorheriges Update

Wer das vorherige Update verpasst hat, findet hier den Artikel vom letzten Monat: 👉 Vermögens-Update August 2025.

Krankenkasse: Es ist wieder Zeit zum Sparen

Jeden Herbst gibt es in der Schweiz ein festes Ritual: In den Nachrichten wird verkĂŒndet, um wie viel Prozent die LAMal-PrĂ€mien steigen. Egal ob in ZĂŒrich, Genf oder in einem kleinen Dorf – jeder Kanton hat seine eigenen Tarife, und alle sind betroffen.

Leider steigen die PrĂ€mien Jahr fĂŒr Jahr weiter. FĂŒr viele Familien bedeutet das mehrere Hundert Franken zusĂ€tzlich pro Monat. Die gute Nachricht: Genau jetzt hast du die Möglichkeit, deine Krankenkasse zu wechseln und deutlich zu sparen.

Warum die Krankenkasse wechseln?

Viele Versicherte wĂ€hlen zu Beginn ihres Aufenthalts in der Schweiz eine Krankenkasse und behalten diese jahrelang bei. So war es auch bei mir: Ich blieb lange bei derselben Kasse, ohne zu prĂŒfen, ob es gĂŒnstigere Alternativen gibt.

Das Ergebnis? Ich zahlte zu viel – nur aus Gewohnheit und Unwissenheit. Dabei ist ein Wechsel unkompliziert und spart oft mehrere Hundert Franken im Jahr, ohne dass sich die obligatorischen Leistungen Ă€ndern. Denn diese sind gesetzlich identisch fĂŒr alle.

Wichtige Fristen

Die wichtigste Frist ist der 30. November. Bis zu diesem Datum muss deine aktuelle Krankenkasse deine KĂŒndigung erhalten haben. Achtung: Es reicht nicht, den Brief an diesem Tag zu verschicken – er muss spĂ€testens an diesem Datum eingegangen sein.

Darum solltest du die KĂŒndigung frĂŒhzeitig vorbereiten und per Einschreiben verschicken – am besten mindestens eine Woche vorher. So gehst du sicher, dass deine KĂŒndigung rechtzeitig ankommt.

Ab dem 1. Januar des Folgejahres bist du dann automatisch bei der neuen Krankenkasse versichert.

Wie findet man die gĂŒnstigste Krankenkasse?

Der erste Schritt ist ein PrÀmienvergleich. Es gibt viele private Vergleichsportale, doch die verlÀsslichste Quelle ist Priminfo, der offizielle Vergleichsrechner des Bundes.

So funktioniert es:

  1. Gib deine PLZ ein.
  2. Trage dein Geburtsjahr ein.
  3. WĂ€hle deine Franchise und das Versicherungsmodell (Standard, Hausarzt, Telmed, HMO usw.).
  4. Vergleiche die PrÀmien deiner aktuellen Kasse mit den Alternativen.

Schon nach wenigen Minuten siehst du, ob sich ein Wechsel lohnt.

Schritt-fĂŒr-Schritt-Anleitung zum Wechsel

  1. Neue Krankenkasse auswÀhlen und Vertrag beantragen (oft online möglich).
  2. BestĂ€tigung erhalten – viele Kassen schicken die Unterlagen digital.
  3. KĂŒndigung an die alte Kasse senden, unbedingt per Einschreiben. Musterbriefe gibt es online.
  4. Einschreibebeleg aufbewahren – er ist deine Sicherheit im Streitfall.

Ab dem 1. Januar lÀuft deine neue Versicherung automatisch.

Und die Zusatzversicherungen?

Hier gelten andere Regeln. Zusatzversicherungen sind freiwillig und nicht an die LAMal gebunden. Du kannst die Grundversicherung bei einer Kasse haben und deine Zusatzversicherungen bei einer anderen behalten.

Aber Vorsicht: Wenn du eine Zusatzversicherung kĂŒndigst und spĂ€ter wieder aufnehmen willst, kann die Kasse dich ablehnen oder höhere PrĂ€mien verlangen – besonders wenn sich dein Gesundheitszustand geĂ€ndert hat. Deshalb behalten viele ihre Zusatzversicherungen lieber bei derselben Kasse, auch wenn sie die Grundversicherung wechseln.

Weitere Spartipps

Neben dem Wechsel der Krankenkasse kannst du auch so sparen:

Meine persönliche Erfahrung

Nach Jahren bei derselben Krankenkasse habe ich den Vergleich gemacht – und siehe da: Mit einem einfachen Wechsel konnte ich ĂŒber 500 CHF im Jahr sparen. Und die Leistungen? Exakt dieselben.

Am lĂ€ngsten dauerte das AusfĂŒllen des KĂŒndigungsformulars. Den Rest – Antrag online, BestĂ€tigung, neue Police – hatte ich innerhalb weniger Tage in meiner Mailbox.

Fazit

Wenn du deine Krankenkasse noch nie gewechselt hast, ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Der Prozess ist einfach, schnell und kann dir jedes Jahr viel Geld sparen.

Warte nicht bis zur letzten Minute: Vergleiche die PrĂ€mien auf der offiziellen Seite, wĂ€hle die gĂŒnstigste Lösung und schicke sofort deine KĂŒndigung. Denk daran: Die Frist am 30. November ist verbindlich.

Beim Krankenkassenwechsel verzichtest du nicht auf QualitĂ€t: Die LAMal-Leistungen sind ĂŒberall gleich – aber dein Portemonnaie wird es dir danken.

Was sind ETFs und warum lohnt es sich, frĂŒh zu investieren

In den letzten Jahren hört man immer öfter von ETFs. Doch was sind sie genau – und warum betrachten so viele Anleger, jung und alt, sie als HerzstĂŒck ihrer Strategie? In diesem Artikel erfĂ€hrst du, was ETFs sind, warum sie wichtig sind, wie sie im FIRE-Ansatz đŸ”„ genutzt werden und weshalb Zeit oft wichtiger ist als Geld.

💡 Was sind ETFs

ETF steht fĂŒr Exchange Traded Fund. Dabei handelt es sich um Fonds, die einen Marktindex nachbilden, zum Beispiel den S&P 500 in den USA oder den MSCI World weltweit. Das Besondere: ETFs werden an der Börse gehandelt wie Aktien.

Anstatt auf ein einzelnes Unternehmen zu setzen, erhĂ€ltst du mit einem ETF sofort Zugang zu Hunderten oder sogar Tausenden von Titeln. So erreichst du Diversifikation auch mit kleinen BetrĂ€gen – etwas, das frĂŒher nur mit sehr hohem Kapital möglich war.

🌍 Warum sie wichtig sind und wo sie verbreitet sind

ETFs gelten als besonders wertvoll aus drei GrĂŒnden:

  1. Diversifikation: dein Kapital verteilt sich auf viele Titel.
  2. Tiefe Kosten: deutlich niedrigere GebĂŒhren als klassische Fonds.
  3. Transparenz: sie folgen bekannten Indizes, du weisst immer, was du kaufst.

Kein Wunder, dass sie in den USA extrem verbreitet sind und oft in VorsorgeplĂ€nen genutzt werden. Auch in Europa und in der Schweiz wĂ€chst ihre PopularitĂ€t rasant – nicht zuletzt dank Banking-Apps, die ETFs schon mit kleinen Summen zugĂ€nglich machen.

đŸ”„ ETFs und FIRE

Die FIRE-Bewegung (Financial Independence, Retire Early) verfolgt das Ziel, finanzielle UnabhĂ€ngigkeit zu erreichen und möglichst frĂŒh in Rente zu gehen. ETFs sind dafĂŒr ideal:

Viele Amerikaner, die FIRE anstreben, bauen ihr Portfolio fast ausschliesslich auf kostengĂŒnstigen, globalen ETFs auf.

⏳ Die Bedeutung eines frĂŒhen Starts

Zeit ist der wichtigste VerbĂŒndete eines Investors. Es zĂ€hlt nicht nur, wie viel du investierst, sondern vor allem, wann du beginnst.

Ein Beispiel:

Obwohl im zweiten Szenario doppelt so viel eingezahlt wird, endet man mit weniger Kapital mit 65 – weil zehn Jahre Zinseszins fehlen. Fazit: je frĂŒher, desto besser.

💾 ETFs Accumulating (Acc) vs Distributing (Dist)

Ein wichtiger Punkt bei der Auswahl eines ETFs ist die Frage: AusschĂŒttend oder thesaurierend?

Kurz gesagt: Acc = Wachstum, Dist = Einkommen.

đŸ“± Wo man sie kaufen kann: Neon

In der Schweiz ist der Kauf von ETFs heute dank Apps wie Neon sehr einfach. Direkt vom Smartphone kannst du ETFs auswĂ€hlen und kaufen – mit klaren GebĂŒhren und auch mit kleinen BetrĂ€gen. Das senkt die EinstiegshĂŒrden erheblich und ermöglicht sofortige Diversifikation.

✅ Fazit

ETFs sind ein starkes und zugĂ€ngliches Instrument fĂŒr alle, die ein solides Portfolio ohne KomplexitĂ€t aufbauen wollen. Sie sind weltweit verbreitet, passen perfekt zur FIRE-Strategie und ihr grösster Vorteil liegt in der Zeit: frĂŒh beginnen bringt mehr als spĂ€ter mit grossen Summen einzusteigen.

Ob Acc oder Dist – entscheidend ist, dass du ĂŒberhaupt anfĂ€ngst. Und mit Lösungen wie Neon gibt es kaum noch Ausreden.

â„č Disclaimer

Dieser Artikel dient ausschliesslich Informationszwecken und stellt keine Finanzberatung dar.

Vermögens-Update — August 2025 🌮

Neuer Monat, neuer Kassensturz. Nach dem Update fĂŒr Juli 2025 verlief der August ruhig: keine Ferien, viel Arbeit und ein Grillabend mit der Familie. Die nĂ€chsten Ferien sind im Oktober geplant (die Buchungen machen mir jetzt schon Kopfschmerzen 😅). Darum habe ich die Ausgaben gezĂŒgelt und die Disziplin hochgehalten.

Das kurzfristige Ziel bleibt klar: die ETF-Quote Schritt fĂŒr Schritt erhöhen. Der FIRE-Traum bleibt im Hintergrund, aber realistisch betrachtet gilt: ich habe derzeit noch zu viele Schulden, um ernsthaft daran zu denken. Die konkrete PrioritĂ€t ist doppelt: regelmĂ€ssig in ETF investieren und die „schlechten“ Verbindlichkeiten abbauen.

Total Aktiven CHF 75’645,95
Gesamte „schlechte“ Verbindlichkeiten CHF 90’076,39

Aufteilung des Vermögens (nur illustrativ)

FĂŒr die Tortengrafiken habe ich eine vereinfachte SchĂ€tzung verwendet (nur visuell): EUR≈CHF und USD≈CHF. Die exakten Werte stehen in den Tabellen unten.

Aufteilung der Aktiven
  • Lebensversicherungen – € 44.015,66
  • Crowdfunding – CHF 16.210,97
  • Verwaltete Fonds – CHF 8.000,00
  • ETF – € 3.489,26
  • Krypto – $ 1.518,73
  • Aktien – $ 1.502,37
  • Diverses – € 908,96
  • Roboinvest – CHF 201,45
Aufteilung der „schlechten“ Verbindlichkeiten
  • Bankkredit (CHF) – CHF 53.930,00
  • Auto-Leasing – CHF 15.451,20
  • Kreditkarten – CHF 14.824,00
  • Bankkredit (EUR) – € 5.871,19

Details der Aktiven

ETF bleiben das RĂŒckgrat meiner Strategie: tiefe Kosten, breite Diversifikation, einfache Umsetzung. Im August habe ich Extra-Ausgaben vermieden und mein Dollar-Cost-Averaging beibehalten. Der Rest der Aktiven besteht aus Lebensversicherungen (wichtiger, aber wenig liquider Block), Crowdfunding, verwalteten Fonds sowie kleinen, volatileren Positionen (Krypto und Einzelaktien).

KategorieWert
Lebensversicherungen€ 44.015,66
CrowdfundingCHF 16.210,97
Verwaltete FondsCHF 8.000,00
ETF€ 3.489,26
Krypto$ 1.518,73
Aktien$ 1.502,37
Diverses€ 908,96
RoboinvestCHF 201,45
Total AktivenCHF 75’645,95

Details der „schlechten“ Verbindlichkeiten

Hier liegt die eigentliche Arbeit: Schulden reduzieren. Der Schweizer Bankkredit ist der groesste Block, gefolgt von Auto-Leasing und Kreditkarten. Dazu kommt ein kleiner Kredit in Euro. Ziel ist klar: Zinskosten senken und freien Cash fuer ETF schaffen. Solange die Schulden hoch sind, bleibt FIRE Inspiration, aber keine operative Prioritaet.

PostenWert
Bankkredit (CHF)CHF 53.930,00
Auto-LeasingCHF 15.451,20
KreditkartenCHF 14.824,00
Bankkredit (EUR)€ 5.871,19
Gesamte „schlechte“ VerbindlichkeitenCHF 90’076,39
Farblegende — Aktiven: Lebensvers., Crowdfunding, Fonds, ETF, Krypto, Aktien, Diverses, Roboinvest. Verbindlichkeiten: Bankkredit (CHF), Auto-Leasing, Kreditkarten, Bankkredit (EUR).

Was ich im August gemacht habe (und warum es zaehlt)

Der August war bewusst unspektakulaer. Zuhause bleiben = weniger unnötige Ausgaben, die guten Gewohnheiten laufen weiter: monatlicher Dauerauftrag in ETF, Zinsen im Blick, keine neuen Schulden. Solche Monate sind leise, aber sie stabilisieren den Kurs und machen das Ansparen planbar.

Der Plan fuer die kommenden Monate ist simpel: ETF-Kaefe regelmaessig halten (auch mit kleinen Betraegen), teure Verbindlichkeiten weiter senken und die Ausgaben im Oktober vorab budgetieren, damit der Investment-Rhythmus nicht leidet.

Kurzfristiger Plan: mehr ETF, weniger Zinsen

  • PAC auf globale ETF als Kern bestaetigen.
  • Kreditkarten abbauen, um Zinsen zu sparen.
  • Konditionen des Hauptkredits beobachten (falls moeglich Zinssatz neu verhandeln).
  • Polster fuer Oktober aufbauen, ohne die regelmaessigen Kaefe zu stoppen.

Fazit

August 2025 war ein Monat der stillen Disziplin. Keine Feuerwerke, dafuer viele kleine Schritte in die richtige Richtung: mehr Bewusstsein, mehr Kontrolle ueber die Ausgaben und eine einfache Strategie zum Wiederholen. FIRE bleibt der Nordstern, aber aktuell hat das Ordnen der Schulden Vorrang. Jeder Monat wie dieser festigt das Fundament fuer das naechste Update.

Vermögens-Update — Juli 2025

Vermögens-Update — Juli 2025

Offiziell bin ich zu spĂ€t dran. Schuld ist die Hitze: Im Juli fĂŒhlte sich Schreiben an wie Kochen auf der Herdplatte. Also habe ich wie jedes Jahr Ende Monat eine Runde Dolce Vita in Italien eingelegt – Sonne, Familie, gutes Essen und null Tabellen. Jetzt bin ich zurĂŒck (und gut koffeiniert) und schaue den Zahlen ins Auge. Als Vergleich hier das Juni-Update 2025.

Vermögen — CHF 74’277.04

Stein auf Stein wĂ€chst die Vermögensseite. Keine Finanz-Metropole, eher ein kleines Dorf – aber es gehört mir und ist breit genug aufgestellt, um ruhig zu schlafen.

Lebensversicherung — CHF 43’221.86 58%
Crowdfunding — CHF 16’210.97 21.8%
Verwaltete Fonds — CHF 7’800.00 10.5%
ETFs — CHF 3’178.90 4.3%
Krypto — CHF 1’500.09 2%
Aktien — CHF 1’456.26 2%
Sonstiges — CHF 908.96 1.2%
Roboinvest — CHF 181.45 sehr klein

Der Schwerarbeiter bleibt die Lebensversicherung, langsam aber solide. Crowdfunding ist die klare Nummer zwei – riskanter, aber greifbar. Verwaltete Fonds sorgen fĂŒr langweilige (gute) StabilitĂ€t. Die ETF-Quote will ich schrittweise erhöhen. Krypto und Einzelaktien bleiben bewusst klein, Sonstiges und Roboinvest sind RundungsbetrĂ€ge – der Transparenz halber ausgewiesen.

Schulden — CHF 91’321.19

Jetzt der RealitĂ€ts-Check. Die „schlechten Schulden“ sind noch schwer, angefĂŒhrt von einem sehr offensichtlichen Champion. Der Chart zeigt es besser als Worte.

Der Bankkredit (CHF) ist das Monster, das die Skala fĂŒr alles andere setzt. Leasing und Kreditkarten kĂ€mpfen um Platz drei meiner monatlichen Aufmerksamkeit, wĂ€hrend der EUR-Kredit Wechselkurs-Reibung hinzufĂŒgt. HĂŒbsch ist das nicht – aber jeden Monat geht es in die richtige Richtung.

Immobilie: Hypothek getilgt vs. Restschuld

Dieser Donut bezieht sich ausschliesslich auf die Immobilienfinanzierung (Wohnungs-Hypothek) – nicht auf die Konsumschulden oben. Bisher habe ich CHF 36’162.86 getilgt (17.1%); ĂŒbrig sind CHF 174’982.14 (82.9%).

Getilgt (Hypothek): 17.1%

Restschuld (Hypothek): 82.9%

Es ist ein langer Aufstieg: Der Gipfel wirkt weit, aber der Höhenmesser klettert. Zwei Regeln leiten mich: Konstanz vor IntensitĂ€t und Einfachheit vor Überoptimierung.

Juli in Kurzform: Hitze, VerspÀtung, Perspektive

Der Monat war von einer Hitzewelle und gemĂ€chlichem Tempo geprĂ€gt. Die Italien-Pause hat gutgetan: Durchatmen, den „Warum“ wieder spĂŒren und fokussiert zurĂŒckkommen. Schulden interessieren sich nicht fĂŒr Ausreden – sie kassieren weiter Zinsen. Meine Aufgabe: dranbleiben, auch wenn das Timing nicht perfekt ist. Dieses Vermögens-Update Juli 2025 kommt spĂ€t, ja, aber es ist ehrlich – und nur so misst man Fortschritt.

Was jetzt ansteht

  • ETF-Sparraten schrittweise erhöhen – der Langzeit-Motor.
  • Kreditkarten schneller tilgen, um Kostendruck zu senken.
  • Lebensstil bewusst im Zaum halten – auch im Sommer –, damit die Charts Monat fĂŒr Monat besser werden.

Zum Schluss

Ja, spĂ€t. Aber mit echten Zahlen und einem klaren Plan. Bis zum nĂ€chsten Update – idealerweise ohne am Keyboard zu schmelzen.

Vermögensentwicklung: Juni 2025 🌮

Der Juni war mein Reisemonat. Ich habe 10 Tage im Ausland verbracht – ein exotisches, feuchtheisses Paradies. Fast schon zu heiss.
Zum GlĂŒck war Revolut sehr hilfreich beim WĂ€hrungswechsel, und ich bin beim Budget geblieben.

🔄 Strategiewechsel: Weg von eToro

Nach mehreren Jahren habe ich beschlossen, mein eToro-Konto zu schliessen. Ich hatte dort verschiedene Investoren kopiert, was ganz gut funktionierte, aber ich wollte etwas Eigenes aufbauen.

Ich habe das gesamte Guthaben in USD auf mein Revolut-Konto abgehoben (das ging ĂŒberraschend schnell) und dann neu investiert – diesmal direkt in Dividendenaktien:

📌 Hinweis: Das ist keine Finanzberatung. Ich teile hier nur meine persönlichen Entscheidungen.

Mein Ziel ist es, die erhaltenen Dividenden regelmĂ€ssig zu reinvestieren – auch wenn die BetrĂ€ge anfangs noch klein sind.

📊 Portfolio-Update

Neu im Portfolio sind jetzt Aktien.
Die grösste Position bleiben leider meine Lebensversicherungen, ein teurer AnfÀngerfehler, den ich wohl noch lange mitschleppen werde.

Lebensversicherung € 42.428,06
Gesamtes Vermögen
€ 72.901,98
Crowdfunding CHF 16.210,97
Fondssparplan CHF 7.600,00
ETF € 2.862,86
Crypto $1.480,29
Aktien $1.410,84
Verschiedenes € 908,96
Roboinvest CHF 161,45

🔍 Hinweis: Alle Zahlen beziehen sich auf meine Einzahlungen – nicht auf den aktuellen Marktwert.

Lebensversicherung – 58,1%

Crowdfunding – 22,2%

Fondssparplan – 10,4%

ETF – 3,9%

Crypto – 2,0%

Aktien – 1,9%

Verschiedenes – 1,3%

Roboinvest – 0,2%

😬 Die «schlechten» Schulden

Der unangenehme Teil.
Ich zahle jeden Monat zuverlÀssig ab, aber es dauert Jahre, bis dieser Schatten verschwindet.
Voraussichtlich im nÀchsten Jahr erreiche ich den Punkt, an dem die investierten BetrÀge und die verbleibenden Schulden gleich hoch sind.

Bankkredit (CHF) CHF 56.530,00
Gesamte „schlechte“ Verbindlichkeiten
CHF 96.903,17
Auto-Leasing CHF 16.516,80
Kreditkarten CHF 15.630,00
Bankkredit (EUR) € 8.226,37

📌 Hinweis: Das ist keine Finanzberatung. Ich teile hier nur meine persönlichen Entscheidungen.

🏠 Immobilien: Die «gute» Schuld

Meine Immobilie ist mein stabilstes Investment.
Die Ratenzahlungen laufen regelmÀssig, und die Mieteinnahmen stÀrken mein Nettovermögen.
Ziel fĂŒr 2026: ein weiteres Objekt, falls es finanziell machbar ist.

Insgesamt bezahlt – 16,6 %

Restbetrag – 83,4 %

📊 Stand der Hypothek: 16,6 % der Immobilie ist bereits bezahlt, 83,4 % ist noch offen.

✈ Fazit

Der Urlaub war dieses Mal kein finanzieller RĂŒckschlag.
Ich hatte das Flugticket bereits Monate zuvor bezahlt und konnte vor Ort sparsam leben.
Aber: Die Winterferien stehen bevor, und die werden vermutlich weh tun...

Der Weg zur finanziellen Freiheit ist lang – und frĂŒhere Fehler kosten viel.
Aber wie man so schön sagt: Ich werde das Ende lieben.

Was sind Dividenden? Eine einfache ErklĂ€rung fĂŒr Einsteiger

Was sind Dividenden?

Wer beginnt zu investieren, stösst schnell auf den Begriff Dividenden. Doch was sind Dividenden genau? Sie sind ein Teil des Gewinns, den ein Unternehmen an seine AktionĂ€re ausschĂŒttet. Als AktionĂ€r bist du MiteigentĂŒmer einer Firma. Wenn das Unternehmen Gewinne erzielt und diese nicht komplett reinvestieren möchte, kann es einen Teil davon an die Anteilseigner ausschĂŒtten – in Form einer Dividende.

Diese Zahlung erfolgt in der Regel in bar, manchmal aber auch in Form zusĂ€tzlicher Aktien. Dividenden gelten als Zeichen fĂŒr finanzielle StabilitĂ€t. Unternehmen, die regelmĂ€ssig Dividenden zahlen, werden oft als zuverlĂ€ssig und profitabel eingeschĂ€tzt. Gerade fĂŒr langfristig orientierte Anleger ist das interessant.

Wie oft werden Dividenden gezahlt?

Die HĂ€ufigkeit variiert. In der Schweiz werden Dividenden meist einmal im Jahr gezahlt, typischerweise nach der Generalversammlung. Beispiele dafĂŒr sind NestlĂ©, Novartis oder Zurich Insurance.

In den USA sind vierteljĂ€hrliche Dividenden sehr verbreitet. Einige Unternehmen, wie Realty Income, schĂŒtten sogar monatlich Dividenden aus. Diese monatlichen Zahlungen sind vor allem bei Anlegern beliebt, die ein regelmĂ€ssiges Einkommen suchen – Ă€hnlich einem Lohn. Weitere Informationen findest du z. B. auf Dividend.com.

Wie funktioniert das in der Schweiz?

In der Schweiz gelten Dividenden als steuerbares Einkommen. Sie mĂŒssen in der SteuererklĂ€rung deklariert werden. Ausserdem wird eine Verrechnungssteuer von 35 % direkt bei der AusschĂŒttung abgezogen. Diese kann jedoch von in der Schweiz steuerpflichtigen Personen ĂŒber die SteuererklĂ€rung ganz oder teilweise zurĂŒckgefordert werden.

Einige Dividenden – insbesondere solche aus sogenannten Kapitaleinlagereserven – können steuerfrei sein. Das macht gewisse Schweizer Aktien besonders attraktiv fĂŒr langfristige Anleger, die Steuervorteile nutzen möchten.

Warum sind Dividenden wichtig?

Dividenden sind eine bedeutende Einnahmequelle fĂŒr viele Anleger. Sie bieten passives Einkommen, das unabhĂ€ngig von Kursgewinnen ist. Auch wenn sich der Aktienkurs nicht bewegt, erhĂ€ltst du trotzdem regelmĂ€ssige ErtrĂ€ge.

Viele Investoren entscheiden sich dafĂŒr, ihre Dividenden automatisch wieder anzulegen. Diese Strategie, bekannt als Dividenden-Reinvestition, nutzt den Zinseszinseffekt, um das Vermögen ĂŒber Jahre deutlich zu steigern.

DarĂŒber hinaus gelten Unternehmen mit stabiler Dividendenpolitik als besonders robust. In wirtschaftlich turbulenten Zeiten können sie Sicherheit bieten und helfen, das Portfolio stabil zu halten. Wer sich ein langfristig ausgewogenes Depot aufbauen möchte, sollte Dividendenaktien unbedingt in Betracht ziehen.

SNB senkt Leitzins auf 0: Was sich jetzt fĂŒr dich Ă€ndert

🏩 Was ist die SNB und warum ist das wichtig?

Bevor wir ins Thema einsteigen: Was ist die SNB? Die Schweizerische Nationalbank (SNB) ist die Zentralbank der Schweiz. Sie legt die Geldpolitik fest und sorgt dafĂŒr, dass Preise stabil bleiben und die Wirtschaft gesund lĂ€uft. Das wichtigste Werkzeug dafĂŒr ist der Leitzins – also der Preis, den Banken zahlen mĂŒssen, wenn sie Geld bei der SNB parken oder sich leihen. Wenn die SNB den Leitzins senkt, wie heute, wird Geld fĂŒr Banken und Konsumenten gĂŒnstiger. Das beeinflusst direkt Kredite, Hypotheken, Investitionen – und sogar den Immobilienmarkt.

📰 SNB senkt Leitzins auf 0: Was sich jetzt fĂŒr Schulden, Investitionen und Hypotheken Ă€ndert

Am 19. Juni 2025 hat die Schweizerische Nationalbank den Leitzins auf 0,0 % gesenkt. Das Ziel: eine mögliche Deflation verhindern und die Wirtschaft ankurbeln.

Aber was heisst das konkret fĂŒr Menschen wie mich, die private Kredite zurĂŒckzahlen und auch Kreditkartenschulden haben?

💾 Kredite: Möglichkeit zur Neuverhandlung

Der neue Leitzins von 0 % bedeutet nicht automatisch tiefere Zinsen fĂŒr laufende Kredite. Aber: Es entsteht Verhandlungsspielraum. Wer eine gute BonitĂ€t hat, kann versuchen, einen bestehenden Kredit neu zu verhandeln oder einen neuen zu besseren Bedingungen abzuschliessen. Viele Banken reagieren in solchen Phasen mit attraktiveren Angeboten.

💳 Kreditkarten: Zinsen bleiben hoch

Bei Kreditkartenschulden Ă€ndert sich leider nichts. Diese Zinsen sind unabhĂ€ngig vom Leitzins und bleiben oft extrem hoch. Wer solche Schulden hat, sollte ĂŒberlegen, sie durch einen gĂŒnstigeren Privatkredit zu ersetzen oder zu konsolidieren.

🏠 Immobilien: Hypotheken werden gĂŒnstiger, aber die Preise sind schon hoch

Ein tiefer Leitzins macht Hypotheken attraktiver. Wer plant, ein Haus zu kaufen oder eine bestehende Hypothek zu refinanzieren, hat nun bessere Chancen auf tiefere Zinsen. Aber Achtung: Die Immobilienpreise in der Schweiz sind bereits sehr hoch. Wenn der Leitzins lÀnger tief bleibt, könnten die Preise weiter steigen.

📈 Investieren statt sparen

Mit 0 %-Zinsen lohnt sich das klassische Sparen kaum noch. Stattdessen werden ETF mit Dividenden, REITs (börsennotierte Immobilienfirmen) oder automatische Anlagelösungen wie VIAC Invest interessanter – auch fĂŒr kleine monatliche BetrĂ€ge ab 100 CHF.

⚠ Wichtiger Hinweis
Dieser Abschnitt ist keine finanzielle Beratung. Es handelt sich um persönliche Meinungen zu Informationszwecken. Bitte prĂŒfe deine persönliche Situation sorgfĂ€ltig oder sprich mit einem Finanzberater, bevor du investierst.

📌 Warum diese SNB-Entscheidung wichtig ist

Die Tatsache, dass die SNB den Leitzins auf 0 senkt, ist ein starkes Signal. Es betrifft nicht nur Banken, sondern auch uns Konsumenten direkt: ob bei Schulden, Kreditkarten, Investitionen oder Hypotheken.

Wer frĂŒh reagiert, kann profitieren. Wer nichts Ă€ndert, zahlt möglicherweise mehr als nötig – sei es bei Zinsen oder Kaufkraft.